Die Optionsscheine sind eigentlich Wetten auf steigende oder fallende Wertpapierkurse. Um es genauer zusagen, beim Kauf oder Verkauf wird angegeben, an zu welchem Kurs die Wertpapiere gekauft oder verkauft werden. Der Differenzbetrag setzt sich aus dem Angebot und Kurs zusammen, wenn die Optionsscheine den Besitzer wechseln. Der Handel mit Optionsscheinen ist aber nicht ganz ohne. Wer mit diesen Papieren handelt, muss ein Blatt mit Informationen über den Handel mit Optionsscheinen unterzeichnen.
Die Person, die mit Optionsscheinen handelt, muss nämlich mit dem Totalverlust seines Kapitals rechen. Die Optionsscheine haben, genau wie die Aktien, sogenannte Wertpapierkennnummern. Oder kurz WKN. Über diese Nummer sind sie eindeutig zu identifizieren und der Anleger kann zum Beispiel im Internet nachlesen, ob es sich um Aktien, Aktienkörbe, Anleihen usw. handelt. Gehandelt werden die Optionsscheine über die Börse, die Computer Börse oder über die klassische Hausbank. Die Herausgeber von Optionsscheinen werden Emittenten genannt. Diese Emittenten sind in der Regel alle Banken oder Finanzinstitute. Sie können Laufzeiten von bis zu 10 Jahren haben und werden von den Emittenten zur Kapitalerhöhung genutzt.
Insgesamt gibt es drei verschiedene Grundvarianten von Optionsscheinen, die sich durch die Laufzeit und den Arten unterscheiden. Es gibt noch sogenannte exotische Optionsscheine, die eine extreme Schwankungsbreite im Basiswert haben. Also diese Papiere sind dann höchst spekulativ. Mit den Optionsscheinen kann sehr viel Geld verdient werden, aber auch eben sehr viel verloren werden. Es ist eine Anlageform, die nicht für Anfänger geeignet ist.