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		<title>Wer bremst denn da?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Staatengemeinschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatengemeinschaft ber&#228;t strengere Kapitalregeln f&#252;r Banken. Die Deutschen sehen sich durch die bisherigen Vorschl&#228;ge benachteiligt
	Die Stimmung in dem schmucklosen Sitzungsraum am Basler Centralbahnplatz ist angespannt. Es ist der Montag dieser Woche. F&#252;r den ganzen Tag haben sich Notenbankgouverneure und Finanzaufseher aus 27 L&#228;ndern im ersten Stock des Hauptquartiers der Bank f&#252;r Internationalen Zahlungsausgleich eingeschlossen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Staatengemeinschaft ber&auml;t strengere Kapitalregeln f&uuml;r Banken. Die Deutschen sehen sich durch die bisherigen Vorschl&auml;ge benachteiligt</strong></p>
<p>	Die Stimmung in dem schmucklosen Sitzungsraum am Basler Centralbahnplatz ist angespannt. Es ist der Montag dieser Woche. F&uuml;r den ganzen Tag haben sich Notenbankgouverneure und Finanzaufseher aus 27 L&auml;ndern im ersten Stock des Hauptquartiers der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich eingeschlossen. Sie verhandeln &uuml;ber ein neues Grundgesetz f&uuml;r die internationale Finanzbranche &ndash; im Branchenjargon Basel III genannt.<br />
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<p>	<img align="left" alt="" height="270" hspace="10" src="http://www.carispfo.it/wp-content/uploads/image/Fotolia_2334601_XS.jpg" vspace="10" width="180" />Am Tisch sitzen Jean-Claude Trichet, der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank und Kopf des Gremiums, sowie der Schweizer Notenbankchef Philipp Hildebrand. Die USA sind gleich in Mannschaftsst&auml;rke angereist: Notenbankpr&auml;sident Ben Bernanke, sein Regulierungsfachmann Daniel Tarullo, der Pr&auml;sident der Zentralbank von New York, William Dudley, und Sheila Bair, die Vorsitzende des amerikanischen Einlagensicherungsfonds. Deutschland wird von Jochen Sanio, dem Pr&auml;sidenten der Finanzaufsicht BaFin, und Bundesbankvorstand Franz-Christoph Zeitler vertreten.</p>
<p>	Die deutsche Delegation ist unzufrieden mit dem Entwurf, der an die Teilnehmer der Runde verteilt wurde. Sie bef&uuml;rchtet, dass die hiesigen Banken unfair behandelt werden. Die anderen Staaten sehen das nicht so, Deutschland ist isoliert. Nach einigem Hin und Her wird entschieden, in die zur Ver&ouml;ffentlichung bestimmte Zusammenfassung des Entwurfs eine Fu&szlig;note einzuf&uuml;gen. Sanio dringt darauf, Deutschland darin explizit zu erw&auml;hnen, kann sich aber nicht durchsetzen. So hei&szlig;t es dort nur, &raquo;ein Land&laquo; habe Vorbehalte.</p>
<p>	Um wen es sich handelt und vieles mehr, erfahren die, die es wissen wollen, &uuml;ber andere Kan&auml;le, und so sch&auml;lt sich folgende Interpretation der Geschehnisse am Montagabend heraus: Seite an Seite mit der Bankenlobby bringen die Deutschen die Finanzregulierung zu Fall. &raquo;Deutschland h&auml;lt neuen Basler Akkord auf&laquo;, titelt das Wall Street Journal . &raquo;Die Staaten knicken vor der Bankenlobby ein, Deutschland sitzt im Bremserh&auml;uschen&laquo;, moniert Sven Giegold von den Gr&uuml;nen im Europaparlament. Es ist ein PR-Desaster f&uuml;r die Bundesregierung, die sich international bei jeder Gelegenheit f&uuml;r strengere Finanzregeln ausspricht.</p>
<p>	Die Auseinandersetzung ist ein Vorgeschmack auf die kommenden Wochen. Auf dem G-20-Gipfel in Seoul Ende November soll Basel III feierlich verabschiedet werden. Die eigentlichen Entscheidungen aber werden fernab der gro&szlig;en Politik getroffen, von Menschen wie Sanio, Bernanke und Trichet. Was sie beschlie&szlig;en, ist von weitreichender Bedeutung f&uuml;r die Banken und die gesamte Volkswirtschaft. Basel III regelt, wie viel Eigenkapital die Branche bei ihren Kreditgesch&auml;ften vorhalten muss &ndash; und damit auch, wie stark die Banken belastet werden und wie viele Kredite sie an die Wirtschaft vergeben k&ouml;nnen.</p>
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		<title>Die Rente im Zeichen der Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
		<category><![CDATA[rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie des Forschungszentrums Generationenvertr&#228;ge sieht keine dramatischen Einbu&#223;en bei der Altersvorsorge &#8211; trotz der Krise.
	Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Altersvorsorgesysteme in Deutschland sind geringer als bef&#252;rchtet. Zwar hat die Krise nachhaltige Auswirkungen auf die Altersvorsorge, doch m&#252;ssen Rentner jetzt und in der Zukunft sowohl in der gesetzlichen Rentenversicherung als auch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Studie des Forschungszentrums Generationenvertr&auml;ge sieht keine dramatischen Einbu&szlig;en bei der Altersvorsorge &#8211; trotz der Krise.</strong></p>
<p>	<img align="left" alt="" height="123" hspace="12" src="http://www.carispfo.it/wp-content/uploads/image/Fotolia_3103466_XS.jpg" vspace="12" width="200" />Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Altersvorsorgesysteme in Deutschland sind geringer als bef&uuml;rchtet. Zwar hat die Krise nachhaltige Auswirkungen auf die Altersvorsorge, doch m&uuml;ssen Rentner jetzt und in der Zukunft sowohl in der gesetzlichen Rentenversicherung als auch bei der kapitalgedeckten Vorsorge nur mit &uuml;berschaubaren Verlusten rechnen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das Forschungszentrum Generationenvertr&auml;ge der Universit&auml;t Freiburg im Auftrag von Union Investment erstellt hat.</p>
<p>	Ausgehend von den dauerhaften Produktionseinbu&szlig;en, die die Autoren Bernd Raffelh&uuml;schen und Johannes Vatter im Vergleich zu der noch vor der Krise erwarteten Wirtschaftsleistung Deutschlands auf etwa 2,5 Prozent beziffern, werde sich eine Einbu&szlig;e von &bdquo;nur 2,7 Prozent&ldquo; bei den gesetzlichen Altersrenten ergeben, schreiben die Autoren. In absoluten Zahlen sei das eine Minderung der umlagefinanzierten Altersvorsorge um rund 200 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050. &bdquo;Verglichen mit den Auswirkungen der Rentenreformen der vergangenen 20 Jahre und im Verh&auml;ltnis zur Gesamtsumme der bis zum Jahr 2050 zu zahlenden Altersrenten von knapp 7000 Milliarden Euro relativiert sich diese Zahl jedoch erheblich&ldquo;, kommentierte Raffelh&uuml;schen die Studie. So trage die Rentenschutzklausel viel mehr zur mittel- und langfristigen Gef&auml;hrdung der gesetzlichen Rentenversicherung bei.<span id="more-36"></span>Gravierender sind die Auswirkungen bei der kapitalgedeckten, privaten Altersvorsorge. Denn w&auml;hrend sich die Krise im Zuge geringerer Lohnsteigerungen erst mittelfristig auf die gesetzliche Rente auswirkt, kam es seit 2007 an den globalen Finanzm&auml;rkten bereits zu heftigen Verlusten. So ergeben sich laut Studie f&uuml;r das Geldverm&ouml;gen der privaten Haushalte krisenbedingte Verluste von rund sechs Prozent oder 180 Milliarden Euro. Da die Autoren aber auch die &uuml;berdurchschnittlichen Renditen vor der Krise sowie das Immobilienverm&ouml;gen in ihre Rechnung einbeziehen, kommen sie bei ihrer Berechnung auf einen durchschnittlichen Renditer&uuml;ckgang pro Haushalt von nur drei Prozent.</p>
<p>	Betroffen von den Krisenfolgen sind laut Studie bei beiden Rentenformen vor allem die heute 45- bis 65-J&auml;hrigen, da sich die Krise einerseits die angesparten Betr&auml;ge auswirke und sie trotz der bisher hohen Beitragszahlungen schlechtere Entwicklung der Rentenh&ouml;he zu erwarten haben.</p>
<p>	Bei den Sozialverb&auml;nden Deutschlands st&ouml;&szlig;t die Studie auf Kritik. Zwar l&auml;gen die Autoren mit ihrer entdramatisierenden Schlussfolgerung richtig, sagte Joachim Rock, Leiter soziale Sicherung beim Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband, der FR. Er fordert jedoch, mit auf die Zukunft bezogenen Prognosen vorsichtig zu sein. &bdquo;Eine Berechnung bis zum Jahr 2050 finde ich schon sehr k&uuml;hn&ldquo;, sagte Rock. Noch sch&auml;rfer fiel die Kritik des Sozialverbandes VdK Deutschland aus. &bdquo;Die gesetzliche Rente hat keinen Verlust durch die Finanzmarktkrise gehabt, denn in der gesetzlichen Rente wird nicht auf dem hochspekulativen Finanzmarkt angelegt&ldquo;, sagte VdK-Pr&auml;sidentin Ulrike Mascher auf Anfrage. &bdquo;Herr Raffelh&uuml;schen versucht , die positive Situation der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente zu relativieren. Und auf der anderen Seite die erheblichen Verluste, die bei kapitalgedeckten Anlagen entstanden sind, kleinzureden.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/die-rente-im-zeichen-der-krise/-/1472780/4561828/-/index.html</p>
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		<title>Währungsfonds attackiert Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsfonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Der IWF geht mit Deutschland hart ins Gericht. Das einseitige Verbot von Leerverk&#228;ufen schade dem hiesigen Finanzmarkt &#8211; und es funktioniere ohnehin nicht. 
Es gibt viele Argumente gegen Gesetze, zu den plakativsten z&#228;hlt der Einwand, die neue Regelung k&#246;nne leicht umgangen werden. Der Internationale W&#228;hrungsfonds glaubt, auf das deutsche Leerverkaufsverbot treffe dieser Vorbehalt&#160;zu.
Die Wahrscheinlichkeit sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="entry-summary"><strong>Der IWF geht mit Deutschland hart ins Gericht. Das einseitige Verbot von Leerverk&auml;ufen schade dem hiesigen Finanzmarkt &#8211; und es funktioniere ohnehin nicht. </strong></p>
<p>Es gibt viele Argumente gegen Gesetze, zu den plakativsten z&auml;hlt der Einwand, die neue Regelung k&ouml;nne leicht umgangen werden. Der Internationale W&auml;hrungsfonds glaubt, auf das deutsche Leerverkaufsverbot treffe dieser Vorbehalt&nbsp;zu.</p>
<p><img align="left" alt="" height="150" hspace="9" src="http://www.carispfo.it/wp-content/uploads/image/Fotolia_2046814_XS.jpg" vspace="9" width="200" />Die Wahrscheinlichkeit sei sehr hoch, dass die Finanzindustrie gen&uuml;gend Finesse besitze, die Regel mit der Sch&ouml;pfung neuer Produkte zu umgehen, meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen am Montag in Washington ver&ouml;ffentlichten IWF-Bericht. Zudem sei das Verbot sch&auml;dlich. &quot;Die Effizienz und die Qualit&auml;t der M&auml;rkte hat sich seit Einf&uuml;hrung der Regelung deutlich verschlechtert.&quot;</p>
<p>	Deutschland hat als bisher einziges EU-Land ungedeckte Leerverk&auml;ufe untersagt, zun&auml;chst im Mai durch eine Verf&uuml;gung der Finanzaufsicht Bafin. Dem folgte Ende Juli ein umf&auml;ngliches Verbot mit dem &quot;Gesetz zur Vorbeugung gegen missbr&auml;uchliche Wertpapier- und Derivategesch&auml;fte&quot;.</p>
<p>	Bei ungedeckten Leerverk&auml;ufen wettet der B&ouml;rsenh&auml;ndler auf fallende Kurse. Dazu verkauft er eine Aktie, ohne sie zu besitzen. Er hofft darauf, das Wertpapier&nbsp; bis zum Liefertermin g&uuml;nstiger einkaufen zu k&ouml;nnen. Die Preisdifferenz ist der m&ouml;gliche Gewinn. In der deutschen &Ouml;ffentlichkeit sind diese Gesch&auml;fte ge&auml;chtet, man verbindet sie mit Hedgefonds und verantwortungslosen Spekulanten. Die Finanzindustrie hat das Gesetz als wirkungslos bezeichnet.</p>
<p>	Das Leerverkaufsverbot betrifft Wertpapiere, die an einer deutschen B&ouml;rse im regulierten Markt zugelassen sind: Das sind alle Aktien, s&auml;mtliche Staatsanleihen von Euro-L&auml;ndern sowie Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps &#8211; CDS) auf Staatsanleihen von Euro-L&auml;ndern.</p>
<p>	Der Hintergrund: Zum H&ouml;hepunkt der Euro-Krise im Mai und Juni haben Spekulanten an den internationalen Finanzm&auml;rkten zahlreiche Wetten auf eine Staatspleite Griechenlands abgeschlossen. Das wichtigste Instrument dieser Wetten war der CDS-Markt, wo es auch zu ungedeckten Gesch&auml;ften kam. Das bedeutet: Spekulanten handelten Ausfallversicherungen, ohne &uuml;berhaupt eine griechische Staatsanleihe zu besitzen.</p>
<p>	Viele Politiker in der EU machten vor allem diese Spekulationsgesch&auml;fte f&uuml;r die Euro-Krise verantwortlich. Die Idee eines Verbots war geboren, Deutschland hat sie sofort umgesetzt, w&auml;hrend die EU erst im Herbst ihre Vorschl&auml;ge zum Thema vorlegen will. Die EU-Kommission hat den IWF-Bericht auch in Auftrag gegeben. Es erscheint schon jetzt sehr unwahrscheinlich, dass beispielsweise Gro&szlig;britannien einem solchen Verbot zustimmt, zumal der Finanzplatz London von dem deutschen Verbot profitiert: Investoren ziehen die Gesch&auml;fte nun au&szlig;erhalb Deutschlands durch.<br />
	Ein Preiskorrektiv fehlt</p>
<p>	Allerdings gibt es auch gute Argumente gegen ein Verbot von Leerverk&auml;ufen. Wenn Investoren nur kaufen d&uuml;rfen, dann entwickeln sich die Kurse tendenziell nach oben. Es besteht die Gefahr einer Blasenbildung, weil ein nachdr&uuml;ckliches Preiskorrektiv fehlt. Untersuchungen haben das belegt.</p>
<p>	Leerverk&auml;ufe geben Investoren hier die M&ouml;glichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Im Normalfall verbessern Leerverk&auml;ufe die Funktionsf&auml;higkeit von M&auml;rkten, weil positive und negative Meinungen zu einem Unternehmen oder der Zahlungsf&auml;higkeit eines Staates gleichzeitig gehandelt werden. So bildet sich, in der Theorie zumindest, der fairste Preis.</p>
<p>	Experten der Bank Credit Suisse haben j&uuml;ngst festgestellt, dass Aktien deutscher Finanzinstitute seit Einf&uuml;hrung des Leerverkaufsverbots deutlich seltener gehandelt wurden. In der Regel gilt: Je h&ouml;her der Handelsumschlag eines Wertpapiers, desto effizienter die Preisbildung.</p>
<p>	In den meisten F&auml;llen leihen sich Leerverk&auml;ufer die betreffende Aktie, bevor sie das Wertpapier verkaufen. Hierbei handelt es sich um gedeckte Leerverk&auml;ufe, die, anders als die ungedeckten, auch in Deutschland weiterhin erlaubt sind. F&uuml;r die Wertpapierleihe entrichten die Leerverk&auml;ufer eine Geb&uuml;hr an den Verleiher, meist eine Fondsgesellschaft. Sie verpflichten sich dann, die Aktie nach Ablauf einer bestimmten Frist zur&uuml;ckzugeben. Zum Fristende muss der Spekulant die Aktie an der B&ouml;rse zur&uuml;ckkaufen &#8211; sei es mit Gewinn oder Verlust.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:http://www.sueddeutsche.de/geld/verbot-von-ungedeckten-leerkaeufen-deutschland-bezieht-pruegel-vom-waehrungsfonds-1.989366</p>
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		<title>Aufschwung verliert Tempo</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschwung]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo]]></category>

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		<description><![CDATA[In den kommenden Monaten wird sich der Aufschwung in Deutschland abschw&#228;chen. Davon sind zumindest Finanzmarkt-Fachleute hierzulande &#252;berzeugt.
	Berlin &#8211; Das Zentrum f&#252;r Europ&#228;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus Mannheim ermittelte in seiner monatlichen Umfrage zu den Konjunkturaussichten f&#252;r die kommenden sechs Monate einen R&#252;ckgang des Index von 21,2 auf 14 Punkte, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den kommenden Monaten wird sich der Aufschwung in Deutschland abschw&auml;chen. Davon sind zumindest Finanzmarkt-Fachleute hierzulande &uuml;berzeugt.</strong></p>
<p>	<img align="left" alt="" height="151" hspace="10" src="http://www.carispfo.it/wp-content/uploads/image/Fotolia_1887431_XS.jpg" vspace="10" width="200" />Berlin &#8211; Das Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus Mannheim ermittelte in seiner monatlichen Umfrage zu den Konjunkturaussichten f&uuml;r die kommenden sechs Monate einen R&uuml;ckgang des Index von 21,2 auf 14 Punkte, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Das war das vierte Minus in Folge. Befragt hatte das ZEW 284 B&ouml;rsenexperten und Anleger. Angesichts der schw&auml;chelnden internationalen Entwicklung sei vielen &bdquo;die Wachstumseuphorie einzelner Branchen offenbar nicht ganz geheuer&ldquo;, mutma&szlig;te ZEW-Pr&auml;sident Wolfgang Franz, auch Chef der Wirtschaftsweisen.</p>
<p>	Dagegen ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) optimistisch. &bdquo;Die Weichen f&uuml;r die kommenden Monate sind weiter auf Expansion gestellt&ldquo;, hei&szlig;t es im Monatsbericht f&uuml;r den August aus seinem Ressort. Die Stimmung in der Wirtschaft sei zuversichtlich, die Auftragsbest&auml;nde n&auml;hmen zu. Allerdings verweist der Bericht auch auf den Einfluss der Weltkonjunktur auf die exportlastige deutsche Wirtschaft. Daf&uuml;r werde sich der Binnenkonsum im Jahresverlauf bessern. Die gute Lage am Arbeitsmarkt, das ruhige Preisklima sowie die von der Regierung eingeleiteten Entlastungen d&uuml;rften sich positiv auf die verf&uuml;gbaren Einkommen auswirken.</p>
<p>	Auch Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen glaubt nicht an ein Ende der Erholung. Der R&uuml;ckgang des ZEW-Index signalisiere &bdquo;in erster Linie eine R&uuml;ckkehr zu normalen Wachstumsraten&ldquo;, erkl&auml;rte er. Nach den guten Zahlen zum zweiten Quartal k&ouml;nnten die Aussichten f&uuml;r den Rest des Jahres schlicht nur schlechter werden. Im Fr&uuml;hjahrsquartal hatte es ein so starkes Wachstum wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Um 2,2 Prozent hatte die Wirtschaftsleistung zwischen April und Ende Juni zugelegt, das sind auf das Jahr hochgerechnet etwa neun Prozent.</p>
<p>	Angesichts dieser Zahlen will das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) seine Wachstumsprognose f&uuml;r dieses Jahr nach oben korrigieren. &bdquo;Drei Prozent sind drin&ldquo;, sagte Konjunkturchef Christian Dreger dieser Zeitung. Bislang hatte das DIW ein Plus von nur 1,9 Prozent f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Allerdings werde die Entwicklung vermutlich nicht im bisherigen Tempo weitergehen, sagte der Wissenschaftler. Entscheidend f&uuml;r den deutschen Au&szlig;enhandel sei, wie es in den USA und in China weitergehe. In den Vereinigten Staaten gebe es absehbar keine starke Dynamik, in der Volksrepublik eine gef&auml;hrliche Preisblase auf dem Immobilienmarkt. Minister Br&uuml;derle hatte vergangene Woche gesagt, das Wachstum werde 2010 &bdquo;weit &uuml;ber zwei Prozent&ldquo; liegen. Eine aktualisierte Prognose der Regierung gibt es noch nicht, offiziell gilt noch die Annahme von 1,4 Prozent. Carsten Br&ouml;nstrup</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/aufschwung-verliert-tempo/1905208.html</p>
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		</item>
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		<title>Dax zollt Auslandsbörsen Tribut</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dax]]></category>
		<category><![CDATA[Tribut]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach seiner j&#252;ngsten Aufw&#228;rtsbewegung tendiert der Dax am Mittwochmorgen schw&#228;cher. Die m&#246;gliche &#220;bernahmeschlacht um den kanadischen K+S-Rivalen Potash besch&#228;ftigt weiter den Markt, auch wenn der Kurs von K+S zun&#228;chst sinkt.
	Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Abgaben in den Handel gestartet. Der Dax b&#252;&#223;t 0,4 Prozent auf 6179 Punkte ein und gibt damit Teile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seiner j&uuml;ngsten Aufw&auml;rtsbewegung tendiert der Dax am Mittwochmorgen schw&auml;cher. Die m&ouml;gliche &Uuml;bernahmeschlacht um den kanadischen K+S-Rivalen Potash besch&auml;ftigt weiter den Markt, auch wenn der Kurs von K+S zun&auml;chst sinkt.</p>
<p>	<img align="left" alt="" height="161" hspace="8" src="http://www.carispfo.it/wp-content/uploads/image/Fotolia_232268_XS.jpg" vspace="8" width="200" />Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Abgaben in den Handel gestartet. Der Dax b&uuml;&szlig;t 0,4 Prozent auf 6179 Punkte ein und gibt damit Teile seiner am Vortag erzielten Gewinne wieder ab. F&uuml;r den MDax geht es um 0,6 Prozent auf 8390 Punkte nach unten. Auch der TecDax f&auml;llt um 0,4 Prozent auf 758 Punkte.<br />
	Die anderen M&auml;rkte h&auml;tten nicht mit den Kursgewinnen in Europa mithalten k&ouml;nnen, sagt Marktanalyst Ben Potter von IG Markets und rechnete daher mit einem R&uuml;ckschlag. Wie der Future auf den Dow Jones Industrial andeutete, waren die Vorgaben negativ. Der Terminkontrakt auf den amerikanischen Leitindex fiel seit dem Xetra-Schluss vom Dienstag um 0,42 Prozent. Die Nachrichtenlage blieb nach dem Ende der Berichtssaison d&uuml;nn. Einzig kleinere Unternehmen zogen noch mit Quartalszahlen nach. Konjunkturdaten von gr&ouml;&szlig;erer Relevanz stehen im Tagesverlauf nicht auf der Agenda.</p>
<p>	Aktien von Bayer geben um 0,4 Prozent auf 47,905 Euro nach. Der Chemie- und Pharmakonzern hat einem Vergleich zugestimmt und zahlt in den Vereinigten Staaten mindestens 60 Millionen Dollar an 150 Kl&auml;ger. Dabei geht es um das 2007 vom Markt genommene Medikament Trasylol, das zur Blutstillung bei Herzoperationen eingesetzt wurde. H&auml;ndler bezeichneten dies allerdings als &bdquo;alten Hut&ldquo;.<br />
	K+S stehen weiter mit der &Uuml;bernahmephantasie im Sektor im Blickfeld, die BHP Billiton am Dienstag mit einem Gebot f&uuml;r den amerikanischen Konkurrenten Potash ausgel&ouml;st hatte. Wie Medien in Berufung auf Unternehmenskreise berichten, sieht der Kasseler Salz- und D&uuml;ngemittelkonzern aktuell keine Anzeichen daf&uuml;r, dass ein m&ouml;glicher Bieter auf der Matte stehen k&ouml;nnte. Ein H&auml;ndler verwies im Zuge dessen darauf, dass die Deutsche Bank schon am Vortag gesagt habe, dass K+S kein attraktiver &Uuml;bernahmekandidat sei. K+S-Aktien geben 0,4 Prozent auf 43,71 Euro nach.</p>
<p>	Der Aktienkurs der Allianz f&auml;llt um 0,5 Prozent auf 86,40 Euro. Die Analysten von JPMorgan haben die Einstufung von &bdquo;Overweight&ldquo; auf &bdquo;Neutral&ldquo; gesenkt. Zudem gab es Aussagen des Chefs von Munich Re, Nikolaus von Bomhard. In einem Interview mit der &bdquo;Financial Times Deutschland&ldquo; &auml;u&szlig;erte dieser grunds&auml;tzliche Zweifel am Gewinnpotential von Lebensversicherungen. &Ouml;konomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich. Munich Re besitzt den gr&ouml;&szlig;ten deutschen Lebensversicherer Ergo fast vollst&auml;ndig. Die Aktien des M&uuml;nchner R&uuml;ckversicherers geben um 0,5 Prozent auf 105,60 Euro nach.<br />
	Rentenmarkt tendiert gut behauptet</p>
<p>	Der deutsche Rentenmarkt tendiert am Mittwoch gut behauptet. Der richtungweisende Terminkontrakt auf die zehnj&auml;hrige Bundesanleihe, der Bund-Future, gewinnt 16 Basispunkte auf 131,85 Prozent, der k&uuml;rzer laufende Bobl-Future 14 Basispunkte auf 121,76 Prozent.<span id="more-29"></span>Sollte der Bund-Future nach dem Allzeit-Hoch vom Montag bei 123,30 Prozent auf Konsolidierungskurs gehen, l&auml;ge die erste Unterst&uuml;tzung bei 130,50 Prozent, hei&szlig;t es bei der LBBW. Die Analysten von HSBC Trinkaus meinen, einige Indikatoren h&auml;tten am Dienstag Verkaufssignale generiert. Aus fundamentaler Sicht sei die Tages-Agenda relativ leer, auf Interesse sto&szlig;en k&ouml;nnte laut H&auml;ndlern das Protokoll der j&uuml;ngsten Sitzung der Bank of England.<br />
	Euro gibt Teil seiner Vortagsgewinne wieder ab</p>
<p>	Der Euro hat am Mittwochmorgen einen Teil seiner Kursgewinne vom Vortag wieder eingeb&uuml;&szlig;t. Die europ&auml;ische Gemeinschaftsw&auml;hrung kostete am Morgen 1,2846 Dollar.</p>
<p>	Mit den am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Konjunkturdaten hat sich aus Sicht der Landesbank Hessen-Th&uuml;ringen der Konjunkturpessimismus etwas gelegt. Von konjunktureller Seite st&uuml;nden im Tagesverlauf keine wichtigen Ereignisse auf dem Programm. Erst am Donnerstag werde es mit der Ver&ouml;ffentlichung regionaler amerikanischen Stimmungsumfragen des Verarbeitenden Gewerbes und mit dem Verbrauchervertrauen des Conference Boards wieder interessanter. Mangels neuer negativer &Uuml;berraschungen habe der Euro das Potenzial, seine zuletzt erzielten Kursgewinne auszubauen.<br />
	Asiens B&ouml;rsen uneinheitlich</p>
<p>	Die asiatischen B&ouml;rsen haben nach dem verlustreichen Start in die Woche am Mittwoch uneinheitlich tendiert. H&auml;ndler deckten sich nach Gewinnen an der Wall Street wieder mit Aktien ein. Der &Uuml;bernahmeversuch in der D&uuml;ngemittelindustrie und die Gewinne bei amerikanischen Einzelhandelsriesen sorgten f&uuml;r eine etwas bessere Stimmung. Der Anstieg der Kurse blieb wegen der Sorge &uuml;ber den hohen Yen-Kurs zum Dollar und wechselhaften amerikanischen Konjunkturdaten jedoch begrenzt.</p>
<p>	Der Nikkei-Index schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 9240 Punkten. Der Topix-Index gewann ein Prozent auf 835 Z&auml;hler. Die B&ouml;rsen in Singapur, S&uuml;dkorea verbuchten ebenfalls Gewinne, w&auml;hrend die Aktienm&auml;rkte in Taiwan, Hongkong und der chinesische Leitindex nachgaben.</p>
<p>	Aktien exportorientierter Unternehmen legten nach den j&uuml;ngsten Verlusten wieder zu. So stiegen die Papiere von Honda um 2,4 Prozent, Canon gewann ein Prozent. Deutliche Kurszuw&auml;chse gab es f&uuml;r die Papiere von Nidec, einem Hersteller von Pr&auml;zisionsmotoren, die 3,6 Prozent stiegen. Nidec hatte mitgeteilt, das Motorengesch&auml;ft des amerikanischen Unternehmens Emerson Electric zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>	Allerdings seien die Hauptakteure Tagesh&auml;ndler gewesen, warnte Norihiro Fujito von Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities. Sobald die Kursgewinne an Dampf verlieren, k&ouml;nnten diese die Aktien wieder absto&szlig;en. An den amerikanischen B&ouml;rsen hatte die Nachricht f&uuml;r Jubelstimmung gesorgt, dass der weltgr&ouml;&szlig;te Bergbaukonzern BHP den D&uuml;nger-Weltmarktf&uuml;hrer Potash f&uuml;r fast 39 Milliarden Dollar schlucken will. H&auml;ndler sahen darin einen Konjunkturoptimismus in den Chefetagen.<br />
	Neuigkeiten und Kursbewegungen nach B&ouml;rsenschluss an der Wall Street</p>
<p>	Etwas leichter haben sich die Aktienkurse im nachb&ouml;rslichen amerikanischen Handel am Dienstag im Vergleich zum regul&auml;ren Gesch&auml;ft entwickelt. Der Nasdaq After Hours Indicator fiel um 1,7 Punkte auf 1843,67 Z&auml;hler.</p>
<p>	Die Aktien von Analog Devices waren gesucht, nachdem der Chiphersteller &uuml;berzeugende Quartalszahlen vorgelegt hatte. Im dritten Gesch&auml;ftsquartal verdiente das Unternehmen 0,65 (Vorjahr: 0,22) Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 720,3 (492) Millionen Dollar. Analysten hatten das Ergebnis je Aktie auf 0,59 Dollar gesch&auml;tzt und mit einem Umsatz von 702,9 Millionen Dollar gerechnet. Die Titel gewannen 1,8 Prozent auf 29,34 Dollar.</p>
<p>	La-Z-Boy b&uuml;&szlig;ten 5,1 Prozent auf 7,14 Dollar ein. Der M&ouml;belhersteller hatte im ersten Gesch&auml;ftsquartal unter h&ouml;heren Materialkosten gelitten und einen kleinen Fehlbetrag verbucht.<br />
	Gewinne und Fusionspoker treiben amerikanische B&ouml;rsen nach oben</p>
<p>	Ein &Uuml;bernahmeversuch in der D&uuml;ngemittelindustrie und hohe Gewinne der Einzelhandelsriesen haben am Dienstag Leben in die Wall Street gebracht. Alle drei Indizes verzeichneten Gewinne von mindestens einem Prozent. Die Anleger sahen vielerlei Grund: So will der weltgr&ouml;&szlig;te Bergbaukonzern BHP den D&uuml;nger-Weltmarktf&uuml;hrer Potash f&uuml;r fast 39 Milliarden Dollar schlucken und demonstriert so neuen Konjunkturoptimismus in den Chefetagen. Wal-Mart und Home Depot konnten ihre Gewinne zudem deutlicher steigern als erwartet. Schlie&szlig;lich hat die amerikanische Industrie ihre Produktion im Juli doppelt so stark hochgefahren wie erwartet.</p>
<p>	Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 1 Prozent h&ouml;her bei 10.405 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&amp;P-500-Index erh&ouml;hte sich um 1,2 Prozent auf 1092 Z&auml;hler. Der Index der Technologieb&ouml;rse Nasdaq stieg um 1,3 Prozent und schloss bei 2209 Stellen</p>
<p>	In New York verteuerten sich die Aktien des D&uuml;ngemittelriesen Potash um mehr als ein Viertel und zogen andere Branchenwerte mit nach oben. Der K+S-Rivale lehnte die BHP-Offerte als unangemessen ab und r&uuml;stet sich f&uuml;r die Abwehr einer feindlichen &Uuml;bernahme. Die Aussicht auf einen Fusionspoker wurde an der B&ouml;rse positiv aufgenommen: Die wachsende Zahl von &Uuml;bernahmen zeige, dass die Chefs und Finanzvorst&auml;nde wieder Vertrauen in die Wirtschaft gew&auml;nnen und einen Teil ihrer zuletzt angeh&auml;uften Barmittel ausgeben wollten, sagte Michael Sheldon von RDM Financial.</p>
<p>	Durch einen Sparkurs konnten der weltgr&ouml;&szlig;te Einzelh&auml;ndler Wal-Mart und der Baumarktriese Home Depot ihre Gewinne &uuml;berraschend stark steigern, obwohl sie den Markt mit ihren Ums&auml;tzen entt&auml;uschten. Wal-Mart-Aktien gewannen 1,2 Prozent, Home-Depot-Papiere verteuerten sich um 3,4 Prozent.</p>
<p>	Lebenszeichen aus der Einzelhandelsbranche seien gute Nachrichten f&uuml;r die Anleger, sagte Peter Cardillo von Avalon Partners. Sie n&auml;hmen etwas die Bef&uuml;rchtung, dass der private Konsum als Motor der amerikanischen Wirtschaft schw&auml;chele. Zuletzt hatten Sorgen zugenommen, dass sich die Erholung der weltgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft weiter verlangsamt. Das hatte der Wall Street in der vergangenen Woche herbe Verluste eingebracht.</p>
<p>	Am Dienstag gab es zwar auch durchwachsene Konjunkturdaten, doch die Industrieproduktion sorgte f&uuml;r gute Laune auf dem Parkett. Dank starker Impulse des Autosektors legte der Aussto&szlig; insgesamt um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. Analysten hatten nur mit plus 0,5 Prozent gerechnet. &bdquo;Vielleicht ist die Lage nicht so furchtbar wie in der vergangenen Woche angenommen&ldquo;, sagte Marktstratege Marc Pado.</p>
<p>	Die weltgr&ouml;&szlig;te Kaffeehauskette Starbucks bekr&auml;ftigte ihren Ausblick f&uuml;r das kommende Gesch&auml;ftsjahr, obwohl h&ouml;here Kaffeekosten die Rendite belasten d&uuml;rften. Dies hat der Konzern aber bei der Prognose einkalkuliert, will die Verkaufspreise nicht erh&ouml;hen und wurde an der Wall Street mit einem Plus von knapp zwei Prozent belohnt.<br />
	Amerikanische Anleihen leichter</p>
<p>	Die Konjunkturdaten haben am Dienstag die Nachfrage nach den als vergleichsweise sichere Anlage betrachteten amerikanischen Anleihen gebremst. Im sp&auml;ten Handel zeigten zehnj&auml;hrige Staatsanleihen mit einem Kupon von 2,625 Prozent ein Minus von 20/32 auf 99-28/32. Die Rendite stieg auf 2,64 Prozent. Der mit 3,875 Prozent verzinste Longbond verlor einen Punkt glatt auf 101-30/32 und gab die kr&auml;ftigen Gewinne des Vortages damit teilweise wieder ab. Er rentierte mit 3,77 Prozent.</p>
<p>	Chris Rupkey, Chief Financial Economist der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, sagte, das kr&auml;ftige Plus bei der Industrieproduktion passe nicht in das Bild einer Konjunkturschw&auml;che in der n&auml;chsten Zeit, so dass Anleiheinvestoren zu den Ausg&auml;ngen gest&uuml;rmt seien.</p>
<p>	Zudem war die Kernrate der Erzeugerpreise um 0,3 Prozent gestiegen, w&auml;hrend die Prognose 0,1 Prozent gelautet hatte. Bill Stone, Chief Investment Strategist bei PNC Wealth Management, sagte, dass die zulegenden Erzeugerpreise Deflations&auml;ngste ged&auml;mpft h&auml;tten, die zuletzt den Ansturm auf Treasurys bewirkt h&auml;tten. Die amerikanische Notenbank kaufte am Dienstag f&uuml;r 2,55 Milliarden Dollar Treasurys, was deren Kursverfall jedoch nicht verhinderte.</p>
<p>	Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Dow Jones, Bloomberg, F.A.Z.</p>
<p>Quelle: http://www.faz.net/s/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4/Doc~E1974A79262DD4A16A753BBF702B13FE3~ATpl~Ecommon~Scontent.html</p>
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		<title>Europäer streiten heftig über Regeln für Hedge-Fonds</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hedge fonds]]></category>
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		<description><![CDATA[An den Finanzm&#228;rkten soll kein Produkt und kein Unternehmen unreguliert bleiben. Das haben die 20 gr&#246;&#223;ten Industrie- und Schwellenl&#228;nder (G20) unter dem Eindruck der Finanzkrise immer wieder beschworen. Doch vor dem G20-Gipfel am Samstag in Toronto zeigt sich erneut, dass die Europ&#228;er den Worten kaum Taten folgen lassen.
	von Ruth Berschens
	BR&#220;SSEL. Paradebeispiel sind Hedge-Fonds und private [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den Finanzm&auml;rkten soll kein Produkt und kein Unternehmen unreguliert bleiben. Das haben die 20 gr&ouml;&szlig;ten Industrie- und Schwellenl&auml;nder (G20) unter dem Eindruck der Finanzkrise immer wieder beschworen. Doch vor dem G20-Gipfel am Samstag in Toronto zeigt sich erneut, dass die Europ&auml;er den Worten kaum Taten folgen lassen.</p>
<p>	von Ruth Berschens<br />
	BR&Uuml;SSEL. Paradebeispiel sind Hedge-Fonds und private Beteiligungsgesellschaften. F&uuml;r sie gibt es immer noch keine EU-Vorschriften. Eigentlich sollte die Richtlinie zu &quot;Alternativen Investmentfondsmanagern&quot; (AIFM) noch vor der Sommerpause unter Dach und Fach sein. Daraus wird nichts. Finanzministerrat, Kommission und Europaparlament streiten seit Wochen &uuml;ber die Richtlinie. &quot;Die Fronten sind total verh&auml;rtet&quot;, sagt Europaparlamentarier Wolf Klinz (FDP). Das Hickhack um die Hedge-Fonds unterminiert die Glaubw&uuml;rdigkeit der Europ&auml;er. Das geben EU-Volksvertreter offen zu. &quot;Diese Gesetzgebung hat gro&szlig;e <span id="more-17"></span>symbolische Bedeutung. Dem werden wir nicht gerecht&quot;, sagt Parlamentarier Klaus-Heiner Lehne (CDU).</p>
<p>	Schlie&szlig;lich pr&auml;sentiert sich die EU bei der G20 gerne als Vorreiter der Finanzmarkt-Regulierung &#8211; so auch in Toronto. Dort wollen die Europ&auml;er f&uuml;r eine globale Finanzmarkttransaktionssteuer werben &#8211; obwohl Kanada, Australien und die Schwellenl&auml;nder dagegen sind. W&auml;hrend die EU bei den internationalen Partnern gro&szlig;e Forderungen stellt, verzettelt sie sich daheim im Kleinkrieg zwischen Parlament, Kommission und Finanzministern.</p>
<p>	Keine Ende der Blockade in Sicht</p>
<p>	Seit Jahresbeginn wurde noch kein einziges Finanzmarktgesetz verabschiedet. Diese L&auml;hmung droht bis Jahresende anzuhalten. Beim Thema Hedgefonds kann sich das Europaparlament noch nicht einmal intern verst&auml;ndigen. Zwischen dem Rechts- und der Wirtschaftsausschuss ist ein Kompetenzstreit entbrannt. Dabei geht es um die Berichtspflichten privater Beteiligungsgesellschaften (private Equity). Die konservative Mehrheit im Rechtsausschuss will die Offenlegungspflichten weniger strikt formulieren als die schwarz-rot-gr&uuml;ne Mehrheit im Wirtschaftsausschuss. Die Aussch&uuml;sse blockieren sich gegenseitig, ein Ende ist nicht absehbar. &quot;Ob wir im September eine L&ouml;sung finden, ist nicht sicher&quot;, meint Lehne. &quot;Wir kommen auch bei anderen Kernthemen nicht voran&quot;.</p>
<p>	Kernthema Nummer eins betrifft Fonds aus Drittstaaten. Wenn aus den USA oder anderen L&auml;ndern stammende Fondsmanager in Europa Investoren werben, sollen sie k&uuml;nftig die strengen EU-Vorschriften beachten. Dagegen laufen die USA und Gro&szlig;britannien Sturm. Die Regierung in London f&uuml;rchtet um ihre City, weil dort 80 Prozent aller in Europa t&auml;tigen Hedge-Fonds beheimatet sind. Die EU-Kommission legte nun einen Kompromiss vor, um die Blockade zu durchbrechen. &quot;Das Kernelement dieses Kompromisses ist eine &Uuml;bergangsfrist&quot;, hei&szlig;t es in dem Papier, das dem Handelsblatt vorliegt. Demnach d&uuml;rfen Drittstaatenfonds drei Jahre in der EU weiter arbeiten. Erst danach ben&ouml;tigen sie einen EU-Pass, der von der EU-B&ouml;rsenaufsicht ESMA vergeben wird.</p>
<p>Quelle:Handelsblatt<br />
	http://www.handelsblatt.com/politik/international/g20-gipfel-europaeer-streiten-heftig-ueber-regeln-fuer-hedge-fonds;2606428<br />
	&nbsp;</p>
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		<title>China gibt Signal zur Aufwertung</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[China will die Koppelung des Yuan an den Dollar aufheben. Profitieren w&#252;rden die gro&#223;en Exporteure nach China wie Japan, S&#252;dkorea, Taiwan, Australien und Brasilien. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
	Von Bettina Schulz, London

	Dieses Wochenende kam die &#252;berraschendste Nachricht f&#252;r die Finanzm&#228;rkte nicht aus dem Krisengebiet der W&#228;hrungsunion und seiner hoch verschuldeten Mitgliedsl&#228;nder Griechenland, Portugal oder Spanien. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China will die Koppelung des Yuan an den Dollar aufheben. Profitieren w&uuml;rden die gro&szlig;en Exporteure nach China wie Japan, S&uuml;dkorea, Taiwan, Australien und Brasilien. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.</p>
<p>	Von Bettina Schulz, London</p>
<p>
	Dieses Wochenende kam die &uuml;berraschendste Nachricht f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte nicht aus dem Krisengebiet der W&auml;hrungsunion und seiner hoch verschuldeten Mitgliedsl&auml;nder Griechenland, Portugal oder Spanien. Vielmehr war es die chinesische Notenbank (People&#39;s Bank of China), die am Samstagabend auf ihrer Website ank&uuml;ndigte, die Koppelung des Yuan an den Dollar aufzuheben. Trotz aller Kritik an China ob seiner bisherigen Wechselkurspolitik hatten Finanzmarktteilnehmer nicht erwartet, dass China gerade jetzt reagieren w&uuml;rde. Aber dieses Element der &Uuml;berraschung geh&ouml;rt zur chinesischen Politik.<span id="more-13"></span><br />
	Der Zeitpunkt wurde von China wohl auch mit Blick auf den G-20-Gipfel am kommenden Wochenende in Toronto gew&auml;hlt. Dort h&auml;tte sich China auf weitere massive Kritik an seiner Wechselkurspolitik gefasst machen m&uuml;ssen. Der amerikanische Pr&auml;sident Barack Obama wurde bereits gedr&auml;ngt, Handelssanktionen ins Auge zu fassen, woran weder die Vereinigten Staaten noch China interessiert sind. China nimmt dieser Kritik daher den Wind aus den Segeln.</p>
<p>Der letzte Wechsel zu einem freien, aber kontrollierten Wechselkursregime fand im Juli 2005 statt, als ebenfalls eine Koppelung an den Dollar aufgegeben wurde und die W&auml;hrung Yuan in den drei Folgejahren gegen&uuml;ber einem Korb von Fremdw&auml;hrungen um 21 Prozent aufwertete. Im Jahr 2008, auf dem H&ouml;hepunkt der Banken- und Finanzkrise, kehrte China zu einer Koppelung des Yuan an den Dollar zur&uuml;ck, um Stabilit&auml;t in der Krise zu signalisieren, aber auch, um die Belastungen abzufedern, die von der chinesische Exportindustrie angesichts der r&uuml;ckl&auml;ufigen Nachfrage aus dem Westen geschultert werden mussten. Der Wechselkurs wurde mit enger Schwankungsbreite auf 6,83 Yuan je Dollar festgelegt.</p>
<p>Die chinesische Zentralbank hat nun nach der &Auml;nderung des Wechselkursregimes sogleich betont, dass eine deutliche Aufwertung des Yuan nicht gerechtfertigt sei. Zudem bleibt die bisherige Schwankungsbreite des Wechselkurses von 0,5 Prozent t&auml;glich unver&auml;ndert. China wird die Aufwertung der W&auml;hrung zun&auml;chst auf eine sehr langsame Wechselkursver&auml;nderung beschr&auml;nken. In Asien ist das Beispiel Japans unvergessen, das 1985 im Plaza Accord einer drastischen Aufwertung des Yen zustimmte, die Japans Wachstum auf Jahre drosselte. Mit Blick auf die Aufwertung, die China nach 2005 zulie&szlig;, ist zu erwarten, dass mit einer Aufwertung des Yuan von 5 bis 7 Prozent j&auml;hrlich zu rechnen ist.</p>
<p>
	Quelle:</p>
<p>http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EC6C437914E7F4919BA7F2130F537432C~ATpl~Ecommon~Scontent.html</p>
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		<title>Das Sparbuch</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 14:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kapitalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Spareinlagen sind Einlagen bei Kreditinstituten, die der unbefristeten Geldanlage dienen und nicht f&#252;r den Zahlungsverkehr bestimmt sind.
Formen von Spareinlagen (ohne Garantie der Vollst&#228;ndigkeit) sind:
	&#160;&#160;&#160; * Sparkonto
	&#160;&#160;&#160; * Sparbrief
	&#160;&#160;&#160; * Verm&#246;genswirksamer Sparvertrag
	&#160;&#160;&#160; * Pr&#228;miensparen
	&#160;&#160;&#160; * Sparpl&#228;neVerzinsung
	Die Gutschrift der Zinsen (die so genannte Kapitalisierung) auf Sparkonten erfolgt am Ende des Kalenderjahres oder bei Schlie&#223;ung des Kontos. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spareinlagen sind Einlagen bei Kreditinstituten, die der unbefristeten Geldanlage dienen und nicht f&uuml;r den Zahlungsverkehr bestimmt sind.</p>
<p>Formen von Spareinlagen (ohne Garantie der Vollst&auml;ndigkeit) sind:</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Sparkonto<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Sparbrief<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Verm&ouml;genswirksamer Sparvertrag<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Pr&auml;miensparen<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Sparpl&auml;ne<span id="more-10"></span><u><strong>Verzinsung</strong></u></p>
<p>	Die Gutschrift der Zinsen (die so genannte Kapitalisierung) auf Sparkonten erfolgt am Ende des Kalenderjahres oder bei Schlie&szlig;ung des Kontos. Eine gleich bleibende oder eine variable Verzinsung der Spareinlagen unterliegt keiner gerichtlichen AGB-Inhaltskontrolle[7]. &Uuml;blich ist bei Spareinlagen die Verzinsung mit dem so genannten Spareckzins, einem variablen Zinssatz. Die Festlegung eines einseitigen Zins&auml;nderungsrechts der Kreditinstitute in ihren Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen bei vereinbarter variabler Verzinsung von Spareinlagen ist f&uuml;r den Sparer nicht grunds&auml;tzlich unzumutbar[8]. Die Unzumutbarkeit kann sich vielmehr aus der Ausgestaltung der Zins&auml;nderungsklausel, die bei formularm&auml;&szlig;iger Vereinbarung der Inhaltskontrolle nach &sect; 308 Nr. 4 BGB unterliegt, ergeben. Wie der BGH am 17. Februar 2004 f&uuml;r eine vergleichbare Klausel entschieden hat[9], weist die nicht n&auml;her begrenzte Befugnis eines Kreditinstituts, dem Sparer den jeweiligen durch Aushang bekannt gemachten Zinssatz zu zahlen, nicht das erforderliche Mindestma&szlig; an Kalkulierbarkeit m&ouml;glicher Zins&auml;nderungen auf. Die Klausel l&auml;sst weder die Voraussetzungen noch den Umfang der &Auml;nderungen erkennen, erm&ouml;glicht eine &Auml;nderung des Zinssatzes ohne R&uuml;cksicht auf das bei Vertragsbeginn bestehende &Auml;quivalenzverh&auml;ltnis von Leistung und Gegenleistung und ist damit f&uuml;r den Sparer jedenfalls bei auf eine l&auml;ngere Laufzeit angelegten Vertr&auml;gen unzumutbar.</p>
<p>
	<u><strong>Verf&uuml;gung &uuml;ber Spareinlagen</strong></u></p>
<p>	Die entfallene Regelung des &sect; 21 Abs. 4 KWG sah vor, dass &uuml;ber Spareinlagen nur gegen Vorlage des Spar(kassen)buchs verf&uuml;gt werden konnte. Diese Regelung findet sich nunmehr in den meisten Allgemeinen Sparbedingungen der Kreditinstitute, die Bestandteil der Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen darstellen, wieder. Danach ist erforderlich, dass der Sparer im Regelfall &uuml;ber seine Spareinlage nur gegen Vorlage des Sparbuchs verf&uuml;gen kann und dass das Kreditinstitut ohne Vorlage der Urkunde nicht zur Leistung verpflichtet ist.</p>
<p>	Nur folgende Ausnahmen sind zul&auml;ssig:</p>
<p>	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Dauerauftr&auml;ge zu Gunsten eines anderen Sparkontos des Sparers bei demselben Kreditinstitut,<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Belastungen durch das Kreditinstitut, zum Beispiel f&uuml;r Tilgungsraten, Wertpapierk&auml;ufe, Depotgeb&uuml;hren,<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * &Uuml;berweisungen an den Sparer selbst, wenn er etwa wegen Krankheit verhindert ist oder<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; * nach Verlust der Sparurkunde.</p>
<p>	In &sect; 21 Absatz 4 Satz 2 RechKredV werden darlehensrechtliche K&uuml;ndigungsvorschriften zu Gunsten des Sparers modifiziert. Danach k&ouml;nnen Kreditinstitute in ihren Sparbedingungen vereinbaren, dass der Sparer ohne K&uuml;ndigung &uuml;ber einen Teil seiner Spareinlagen verf&uuml;gen darf, und zwar bis zu maximal 2.000 Euro pro Sparkonto; das gilt jedoch lediglich f&uuml;r Spareinlagen mit dreimonatiger K&uuml;ndigungsfrist und ist jeweils auf einen Kalendermonat begrenzt. &Uuml;berschreiten die Verf&uuml;gungen diesen Schwellenbetrag der versprochenen Leistung, so ist eine K&uuml;ndigung der Spareinlagen erforderlich.</p>
<p><u><strong>K&uuml;ndigung</strong></u></p>
<p>	Mit der K&uuml;ndigung zwecks F&auml;lligstellung der Spareinlagen bringt der Sparer zum Ausdruck, dass er das bestehende Sparguthaben teilweise oder ganz zur&uuml;ckfordern will und er im letzten Falle den Sparvertrag beenden m&ouml;chte. Nach Ablauf der K&uuml;ndigungsfrist erh&auml;lt der Sparer durch seine fristgerechte K&uuml;ndigung einen Anspruch auf sofortige R&uuml;ckzahlung des dann f&auml;lligen Sparguthabens.</p>
<p>	Wird dagegen eine Spareinlage vor ihrer F&auml;lligkeit (also ohne Einhaltung der K&uuml;ndigungsfrist oder vor Ablauf einer eventuell besonders vereinbarten K&uuml;ndigungssperrfrist) vorzeitig zur&uuml;ckgezahlt, so bedarf es eines so genannten Schuldab&auml;nderungsvertrags. Diesen kann allerdings nur der Kontoinhaber selbst mit dem Kreditinstitut abschlie&szlig;en. Ein Rechtsanspruch auf vorzeitige K&uuml;ndigung steht dem Sparer nicht zu. Entspricht jedoch das Kreditinstitut dem Wunsch des Sparers auf vorzeitige K&uuml;ndigung, so hat der Sparer daf&uuml;r eine Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung zu zahlen, die mit einer Zinseinbu&szlig;e oder mit einem Kostennachteil verbunden sein kann. Das kann in Form von Vorschusszinsen, eines Vorf&auml;lligkeitsentgelts oder einer Parallelverzinsung erfolgen.<br />
	Verlust des Spar(kassen)buchs [Bearbeiten]</p>
<p>	Bei Verlust oder Vernichtung der Sparurkunde ist ein Aufgebotsverfahren speziell f&uuml;r hinkende Inhaberpapiere nach &sect; 1023 ZPO vorgesehen, doch besteht bei Spar(kassen)b&uuml;chern die M&ouml;glichkeit eines vereinfachten Aufgebotsverfahrens. Dieses Verfahren findet au&szlig;ergerichtlich statt, indem der Verlust im Gemeinde- oder Amtsblatt[10] &ouml;ffentlich bekannt gemacht wird und dem Inhaber des Spar(kassen)buchs die M&ouml;glichkeit gibt, seine Rechte binnen drei Monaten anzumelden. Nach Ablauf der Ausschlussfrist wird das Spar(kassen)buch vom Vorstand des Kreditinstituts (etwa nach &sect; 16 Abs. 2 Ziffer 6 der Sparkassenverordnung NRW) f&uuml;r kraftlos erkl&auml;rt. Diese Kraftloserkl&auml;rung hat die Wirkung wie eine Kraftloserkl&auml;rung als Teil eines Ausschlussurteils, das im gerichtlichen Aufgebotsverfahren ergeht (&sect; 952 ZPO). Dieses schlie&szlig;t andere Personen mit ihren m&ouml;glichen Rechten an einem Spar(kassen)buch aus. Durch die Kraftloserkl&auml;rung werden vernichtete, verloren gegangene oder abhanden gekommene Sparkassenb&uuml;cher wertlos, weil der verbriefte Anspruch mit dem Ausschlussurteil erlischt.</p>
<p>Quelle:Wikipedia</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Sparbuch#Sparbuch</p>
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		<title>Die Wertpapiere</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 20:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>carispfo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein privates Recht in der Weise verbrieft, dass das Recht aus der Urkunde gegen&#252;ber dem Schuldner nur geltend gemacht werden kann, wenn der Inhaber der Urkunde diese dem Schuldner vorlegt. Eine Urkunde dient der Sichtbarmachung und als Nachweis eines Rechtes. Ohne den Besitz der Urkunde kann das darin verbriefte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein privates Recht in der Weise verbrieft, dass das Recht aus der Urkunde gegen&uuml;ber dem Schuldner nur geltend gemacht werden kann, wenn der Inhaber der Urkunde diese dem Schuldner vorlegt. Eine Urkunde dient der Sichtbarmachung und als Nachweis eines Rechtes. Ohne den Besitz der Urkunde kann das darin verbriefte Recht nicht geltend gemacht werden.<span id="more-1"></span></p>
<h2><span class="mw-headline" id="Sinn_und_Zweck_von_Wertpapieren">Sinn und Zweck von Wertpapieren</span></h2>
<p><span class="mw-headline">Im Schuldrecht sind Vertr&auml;ge im Allgemeinen formfrei. Halten die Parteien ihre vertraglichen Rechte und Pflichten dennoch schriftlich fest, so erfolgt dies aus Gr&uuml;nden der leichteren Beweisbarkeit. Wird ein Darlehen au&szlig;erhalb verbraucherrechtlicher Erfordernisse gew&auml;hrt, so kann der Gl&auml;ubiger vom Schuldner die Ausstellung eines Schuldscheines&nbsp; verlangen. Legt der Gl&auml;ubiger nach F&auml;lligkeit der Darlehensschuld den Schuldschein dem Schuldner vor, kann der damit seine Forderung beweisen. Verliert er den Schuldschein, geht damit sein Recht auf R&uuml;ckzahlung keineswegs unter &ndash; es obliegt ihm nur, es auf andere Art zu beweisen. Beim Schuldschein handelt es sich also um eine blo&szlig;e Beweisurkunde.</p>
<p>	Wird jedoch vereinbart, dass der Schuldner mit schuldbefreiender Wirkung an denjenigen leistet, der die Urkunde vorlegt, so hat die Urkunde Liberationsfunktion (Befreiungsfunktion) zugunsten des Schuldners unabh&auml;ngig davon, wer sie vorlegt. Der Gl&auml;ubiger kann in diesem Fall die Urkunde an einen seiner Gl&auml;ubiger wiederum weitergeben, der die Urkunde nun beim hier gemeinten Schuldner vorlegt. Unter diesen Umst&auml;nden handelt es sich bei der Urkunde um ein Wertpapier.</span></p>
<p><span class="mw-headline"><strong>&nbsp;Handelbarkeit</strong></p>
<p>	Anschaffung, Verkauf, Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren f&uuml;r andere ist ein erlaubnispflichtiges Bankgesch&auml;ft im Sinne von &sect; 1 KWG. Handelbarkeit, insbesondere B&ouml;rsenf&auml;higkeit, erfordert das H&ouml;chstma&szlig; der Verkehrsf&auml;higkeit. Deshalb sind die Inhaberpapiere als verkehrsf&auml;higste aller Wertpapierarten f&uuml;r den B&ouml;rsenhandel pr&auml;destiniert. Sollen Orderpapiere (wie etwa die Namensaktie) an der B&ouml;rse handelbar sein, m&uuml;ssen sie ein Blankoindossament enthalten. Namensaktien sind b&ouml;rsentechnisch lieferbar, wenn die letzte &Uuml;bertragung (&sect; 68 Abs. 1 AktG) &#8211; und nur diese &#8211; durch ein Blankoindossament ausgedr&uuml;ckt ist. Namensaktien, die nur mit Zustimmung der Gesellschaft &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen (&sect; 68 Abs. 2 AktG), sind ebenfalls lieferbar, wenn die letzte &Uuml;bertragung &#8211; und wiederum nur diese &#8211; durch Blankozession erfolgte oder wenn den Aktien Blankoumschreibungsantr&auml;ge des Verk&auml;ufers beigef&uuml;gt sind[13]. In den Richtlinien der Deutschen B&ouml;rse f&uuml;r die &bdquo;Lieferbarkeit besch&auml;digter, amtlich notierter Werpapiere&ldquo; wird u.a. als wesentliches Merkmal eines Wertpapiers in Ziffer I 1 e) das Blankoindossament und die Blankozession hervorgehoben[14].<br />
	</span></p>
<p><span class="mw-headline"><strong>Verbriefung eines Rechts</strong></p>
<p>	Allen Wertpapieren ist die Verbriefung eines privaten Rechts gemeinsam. W&auml;hrend die Aktie alle Rechte eines Aktion&auml;rs an der Aktiengesellschaft verbrieft, berechtigt das Sparbuch den Gl&auml;ubiger zur Abhebung des in ihm dokumentierten Sparguthabens in den festgelegten Grenzen. Wieder ganz anders gelagert sind die Rechte etwa aus einem (Order)Lagerschein, die dessen legitimierten Inhaber zur Abholung der eingelagerten Waren berechtigen. Wie bereits diese kurze Aufz&auml;hlung zeigt, sind die Rechte aus Wertpapieren v&ouml;llig unterschiedlich ausgestaltet. Sie reichen vom Stimmrecht auf der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft &uuml;ber das Eigentum an gelagerten Waren bis zu geldwerten Verm&ouml;gensrechten beim Sparbuch.</p>
<p>	Bei Inhaberpapieren ist das Recht mit der Urkunde so stark verbunden, dass die &Uuml;bergabe der Urkunde auch die in ihr verbrieften Rechte an den neuen Inhaber automatisch &uuml;bertr&auml;gt. Bei Order- und Rektapapieren hingegen f&uuml;hrt die blo&szlig;e &Uuml;bergabe der Urkunde nicht zum Rechts&uuml;bergang der darin verbrieften Rechte. Orderpapiere erfordern ein Indossament, Anspr&uuml;che aus Rektapapieren m&uuml;ssen mit Zession &uuml;bertragen werden. Bei letzteren ist die Verbindung des Verm&ouml;gensrechts mit der Urkunde bereits so gelockert, dass die &Uuml;bertragung des verbrieften Anspruchs durch Zession erforderlich ist, w&auml;hrend die &Uuml;bergabe der Urkunde zivilrechtlich als notwendige Folge eingestuft wird. Dennoch ist die &Uuml;bergabe bei allen Wertpapierarten von gro&szlig;er Bedeutung, weil bei der Geltendmachung des verbrieften Anspruchs dem Schuldner oder Aussteller die Urkunde auszuh&auml;ndigen ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 9px;"><span class="mw-headline">Quelle:Wikipedia<br />
	http://de.wikipedia.org/wiki/Wertpapier#Definition<br />
	</span><br />
	</span></p>
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