Carispfo

29. August 2010

Wer bremst denn da?

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Die Staatengemeinschaft berät strengere Kapitalregeln für Banken. Die Deutschen sehen sich durch die bisherigen Vorschläge benachteiligt

Die Stimmung in dem schmucklosen Sitzungsraum am Basler Centralbahnplatz ist angespannt. Es ist der Montag dieser Woche. Für den ganzen Tag haben sich Notenbankgouverneure und Finanzaufseher aus 27 Ländern im ersten Stock des Hauptquartiers der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich eingeschlossen. Sie verhandeln über ein neues Grundgesetz für die internationale Finanzbranche – im Branchenjargon Basel III genannt.
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Am Tisch sitzen Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank und Kopf des Gremiums, sowie der Schweizer Notenbankchef Philipp Hildebrand. Die USA sind gleich in Mannschaftsstärke angereist: Notenbankpräsident Ben Bernanke, sein Regulierungsfachmann Daniel Tarullo, der Präsident der Zentralbank von New York, William Dudley, und Sheila Bair, die Vorsitzende des amerikanischen Einlagensicherungsfonds. Deutschland wird von Jochen Sanio, dem Präsidenten der Finanzaufsicht BaFin, und Bundesbankvorstand Franz-Christoph Zeitler vertreten.

Die deutsche Delegation ist unzufrieden mit dem Entwurf, der an die Teilnehmer der Runde verteilt wurde. Sie befürchtet, dass die hiesigen Banken unfair behandelt werden. Die anderen Staaten sehen das nicht so, Deutschland ist isoliert. Nach einigem Hin und Her wird entschieden, in die zur Veröffentlichung bestimmte Zusammenfassung des Entwurfs eine Fußnote einzufügen. Sanio dringt darauf, Deutschland darin explizit zu erwähnen, kann sich aber nicht durchsetzen. So heißt es dort nur, »ein Land« habe Vorbehalte.

Um wen es sich handelt und vieles mehr, erfahren die, die es wissen wollen, über andere Kanäle, und so schält sich folgende Interpretation der Geschehnisse am Montagabend heraus: Seite an Seite mit der Bankenlobby bringen die Deutschen die Finanzregulierung zu Fall. »Deutschland hält neuen Basler Akkord auf«, titelt das Wall Street Journal . »Die Staaten knicken vor der Bankenlobby ein, Deutschland sitzt im Bremserhäuschen«, moniert Sven Giegold von den Grünen im Europaparlament. Es ist ein PR-Desaster für die Bundesregierung, die sich international bei jeder Gelegenheit für strengere Finanzregeln ausspricht.

Die Auseinandersetzung ist ein Vorgeschmack auf die kommenden Wochen. Auf dem G-20-Gipfel in Seoul Ende November soll Basel III feierlich verabschiedet werden. Die eigentlichen Entscheidungen aber werden fernab der großen Politik getroffen, von Menschen wie Sanio, Bernanke und Trichet. Was sie beschließen, ist von weitreichender Bedeutung für die Banken und die gesamte Volkswirtschaft. Basel III regelt, wie viel Eigenkapital die Branche bei ihren Kreditgeschäften vorhalten muss – und damit auch, wie stark die Banken belastet werden und wie viele Kredite sie an die Wirtschaft vergeben können.

24. August 2010

Die Rente im Zeichen der Krise

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, — carispfo @ 12:19

Eine Studie des Forschungszentrums Generationenverträge sieht keine dramatischen Einbußen bei der Altersvorsorge – trotz der Krise.

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Altersvorsorgesysteme in Deutschland sind geringer als befürchtet. Zwar hat die Krise nachhaltige Auswirkungen auf die Altersvorsorge, doch müssen Rentner jetzt und in der Zukunft sowohl in der gesetzlichen Rentenversicherung als auch bei der kapitalgedeckten Vorsorge nur mit überschaubaren Verlusten rechnen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg im Auftrag von Union Investment erstellt hat.

Ausgehend von den dauerhaften Produktionseinbußen, die die Autoren Bernd Raffelhüschen und Johannes Vatter im Vergleich zu der noch vor der Krise erwarteten Wirtschaftsleistung Deutschlands auf etwa 2,5 Prozent beziffern, werde sich eine Einbuße von „nur 2,7 Prozent“ bei den gesetzlichen Altersrenten ergeben, schreiben die Autoren. In absoluten Zahlen sei das eine Minderung der umlagefinanzierten Altersvorsorge um rund 200 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050. „Verglichen mit den Auswirkungen der Rentenreformen der vergangenen 20 Jahre und im Verhältnis zur Gesamtsumme der bis zum Jahr 2050 zu zahlenden Altersrenten von knapp 7000 Milliarden Euro relativiert sich diese Zahl jedoch erheblich“, kommentierte Raffelhüschen die Studie. So trage die Rentenschutzklausel viel mehr zur mittel- und langfristigen Gefährdung der gesetzlichen Rentenversicherung bei. (weiterlesen…)

22. August 2010

Währungsfonds attackiert Deutschland

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter: — carispfo @ 12:12

Der IWF geht mit Deutschland hart ins Gericht. Das einseitige Verbot von Leerverkäufen schade dem hiesigen Finanzmarkt – und es funktioniere ohnehin nicht.

Es gibt viele Argumente gegen Gesetze, zu den plakativsten zählt der Einwand, die neue Regelung könne leicht umgangen werden. Der Internationale Währungsfonds glaubt, auf das deutsche Leerverkaufsverbot treffe dieser Vorbehalt zu.

Die Wahrscheinlichkeit sei sehr hoch, dass die Finanzindustrie genügend Finesse besitze, die Regel mit der Schöpfung neuer Produkte zu umgehen, meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen am Montag in Washington veröffentlichten IWF-Bericht. Zudem sei das Verbot schädlich. "Die Effizienz und die Qualität der Märkte hat sich seit Einführung der Regelung deutlich verschlechtert."

Deutschland hat als bisher einziges EU-Land ungedeckte Leerverkäufe untersagt, zunächst im Mai durch eine Verfügung der Finanzaufsicht Bafin. Dem folgte Ende Juli ein umfängliches Verbot mit dem "Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte".

Bei ungedeckten Leerverkäufen wettet der Börsenhändler auf fallende Kurse. Dazu verkauft er eine Aktie, ohne sie zu besitzen. Er hofft darauf, das Wertpapier  bis zum Liefertermin günstiger einkaufen zu können. Die Preisdifferenz ist der mögliche Gewinn. In der deutschen Öffentlichkeit sind diese Geschäfte geächtet, man verbindet sie mit Hedgefonds und verantwortungslosen Spekulanten. Die Finanzindustrie hat das Gesetz als wirkungslos bezeichnet.

Das Leerverkaufsverbot betrifft Wertpapiere, die an einer deutschen Börse im regulierten Markt zugelassen sind: Das sind alle Aktien, sämtliche Staatsanleihen von Euro-Ländern sowie Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps – CDS) auf Staatsanleihen von Euro-Ländern.

Der Hintergrund: Zum Höhepunkt der Euro-Krise im Mai und Juni haben Spekulanten an den internationalen Finanzmärkten zahlreiche Wetten auf eine Staatspleite Griechenlands abgeschlossen. Das wichtigste Instrument dieser Wetten war der CDS-Markt, wo es auch zu ungedeckten Geschäften kam. Das bedeutet: Spekulanten handelten Ausfallversicherungen, ohne überhaupt eine griechische Staatsanleihe zu besitzen.

Viele Politiker in der EU machten vor allem diese Spekulationsgeschäfte für die Euro-Krise verantwortlich. Die Idee eines Verbots war geboren, Deutschland hat sie sofort umgesetzt, während die EU erst im Herbst ihre Vorschläge zum Thema vorlegen will. Die EU-Kommission hat den IWF-Bericht auch in Auftrag gegeben. Es erscheint schon jetzt sehr unwahrscheinlich, dass beispielsweise Großbritannien einem solchen Verbot zustimmt, zumal der Finanzplatz London von dem deutschen Verbot profitiert: Investoren ziehen die Geschäfte nun außerhalb Deutschlands durch.
Ein Preiskorrektiv fehlt

Allerdings gibt es auch gute Argumente gegen ein Verbot von Leerverkäufen. Wenn Investoren nur kaufen dürfen, dann entwickeln sich die Kurse tendenziell nach oben. Es besteht die Gefahr einer Blasenbildung, weil ein nachdrückliches Preiskorrektiv fehlt. Untersuchungen haben das belegt.

Leerverkäufe geben Investoren hier die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Im Normalfall verbessern Leerverkäufe die Funktionsfähigkeit von Märkten, weil positive und negative Meinungen zu einem Unternehmen oder der Zahlungsfähigkeit eines Staates gleichzeitig gehandelt werden. So bildet sich, in der Theorie zumindest, der fairste Preis.

Experten der Bank Credit Suisse haben jüngst festgestellt, dass Aktien deutscher Finanzinstitute seit Einführung des Leerverkaufsverbots deutlich seltener gehandelt wurden. In der Regel gilt: Je höher der Handelsumschlag eines Wertpapiers, desto effizienter die Preisbildung.

In den meisten Fällen leihen sich Leerverkäufer die betreffende Aktie, bevor sie das Wertpapier verkaufen. Hierbei handelt es sich um gedeckte Leerverkäufe, die, anders als die ungedeckten, auch in Deutschland weiterhin erlaubt sind. Für die Wertpapierleihe entrichten die Leerverkäufer eine Gebühr an den Verleiher, meist eine Fondsgesellschaft. Sie verpflichten sich dann, die Aktie nach Ablauf einer bestimmten Frist zurückzugeben. Zum Fristende muss der Spekulant die Aktie an der Börse zurückkaufen – sei es mit Gewinn oder Verlust.

 

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/geld/verbot-von-ungedeckten-leerkaeufen-deutschland-bezieht-pruegel-vom-waehrungsfonds-1.989366

19. August 2010

Aufschwung verliert Tempo

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, — carispfo @ 12:08

In den kommenden Monaten wird sich der Aufschwung in Deutschland abschwächen. Davon sind zumindest Finanzmarkt-Fachleute hierzulande überzeugt.

Berlin – Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus Mannheim ermittelte in seiner monatlichen Umfrage zu den Konjunkturaussichten für die kommenden sechs Monate einen Rückgang des Index von 21,2 auf 14 Punkte, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Das war das vierte Minus in Folge. Befragt hatte das ZEW 284 Börsenexperten und Anleger. Angesichts der schwächelnden internationalen Entwicklung sei vielen „die Wachstumseuphorie einzelner Branchen offenbar nicht ganz geheuer“, mutmaßte ZEW-Präsident Wolfgang Franz, auch Chef der Wirtschaftsweisen.

Dagegen ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) optimistisch. „Die Weichen für die kommenden Monate sind weiter auf Expansion gestellt“, heißt es im Monatsbericht für den August aus seinem Ressort. Die Stimmung in der Wirtschaft sei zuversichtlich, die Auftragsbestände nähmen zu. Allerdings verweist der Bericht auch auf den Einfluss der Weltkonjunktur auf die exportlastige deutsche Wirtschaft. Dafür werde sich der Binnenkonsum im Jahresverlauf bessern. Die gute Lage am Arbeitsmarkt, das ruhige Preisklima sowie die von der Regierung eingeleiteten Entlastungen dürften sich positiv auf die verfügbaren Einkommen auswirken.

Auch Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen glaubt nicht an ein Ende der Erholung. Der Rückgang des ZEW-Index signalisiere „in erster Linie eine Rückkehr zu normalen Wachstumsraten“, erklärte er. Nach den guten Zahlen zum zweiten Quartal könnten die Aussichten für den Rest des Jahres schlicht nur schlechter werden. Im Frühjahrsquartal hatte es ein so starkes Wachstum wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Um 2,2 Prozent hatte die Wirtschaftsleistung zwischen April und Ende Juni zugelegt, das sind auf das Jahr hochgerechnet etwa neun Prozent.

Angesichts dieser Zahlen will das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seine Wachstumsprognose für dieses Jahr nach oben korrigieren. „Drei Prozent sind drin“, sagte Konjunkturchef Christian Dreger dieser Zeitung. Bislang hatte das DIW ein Plus von nur 1,9 Prozent für möglich gehalten. Allerdings werde die Entwicklung vermutlich nicht im bisherigen Tempo weitergehen, sagte der Wissenschaftler. Entscheidend für den deutschen Außenhandel sei, wie es in den USA und in China weitergehe. In den Vereinigten Staaten gebe es absehbar keine starke Dynamik, in der Volksrepublik eine gefährliche Preisblase auf dem Immobilienmarkt. Minister Brüderle hatte vergangene Woche gesagt, das Wachstum werde 2010 „weit über zwei Prozent“ liegen. Eine aktualisierte Prognose der Regierung gibt es noch nicht, offiziell gilt noch die Annahme von 1,4 Prozent. Carsten Brönstrup

 

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/aufschwung-verliert-tempo/1905208.html

18. August 2010

Dax zollt Auslandsbörsen Tribut

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, — carispfo @ 12:07

Nach seiner jüngsten Aufwärtsbewegung tendiert der Dax am Mittwochmorgen schwächer. Die mögliche Übernahmeschlacht um den kanadischen K+S-Rivalen Potash beschäftigt weiter den Markt, auch wenn der Kurs von K+S zunächst sinkt.

Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Abgaben in den Handel gestartet. Der Dax büßt 0,4 Prozent auf 6179 Punkte ein und gibt damit Teile seiner am Vortag erzielten Gewinne wieder ab. Für den MDax geht es um 0,6 Prozent auf 8390 Punkte nach unten. Auch der TecDax fällt um 0,4 Prozent auf 758 Punkte.
Die anderen Märkte hätten nicht mit den Kursgewinnen in Europa mithalten können, sagt Marktanalyst Ben Potter von IG Markets und rechnete daher mit einem Rückschlag. Wie der Future auf den Dow Jones Industrial andeutete, waren die Vorgaben negativ. Der Terminkontrakt auf den amerikanischen Leitindex fiel seit dem Xetra-Schluss vom Dienstag um 0,42 Prozent. Die Nachrichtenlage blieb nach dem Ende der Berichtssaison dünn. Einzig kleinere Unternehmen zogen noch mit Quartalszahlen nach. Konjunkturdaten von größerer Relevanz stehen im Tagesverlauf nicht auf der Agenda.

Aktien von Bayer geben um 0,4 Prozent auf 47,905 Euro nach. Der Chemie- und Pharmakonzern hat einem Vergleich zugestimmt und zahlt in den Vereinigten Staaten mindestens 60 Millionen Dollar an 150 Kläger. Dabei geht es um das 2007 vom Markt genommene Medikament Trasylol, das zur Blutstillung bei Herzoperationen eingesetzt wurde. Händler bezeichneten dies allerdings als „alten Hut“.
K+S stehen weiter mit der Übernahmephantasie im Sektor im Blickfeld, die BHP Billiton am Dienstag mit einem Gebot für den amerikanischen Konkurrenten Potash ausgelöst hatte. Wie Medien in Berufung auf Unternehmenskreise berichten, sieht der Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern aktuell keine Anzeichen dafür, dass ein möglicher Bieter auf der Matte stehen könnte. Ein Händler verwies im Zuge dessen darauf, dass die Deutsche Bank schon am Vortag gesagt habe, dass K+S kein attraktiver Übernahmekandidat sei. K+S-Aktien geben 0,4 Prozent auf 43,71 Euro nach.

Der Aktienkurs der Allianz fällt um 0,5 Prozent auf 86,40 Euro. Die Analysten von JPMorgan haben die Einstufung von „Overweight“ auf „Neutral“ gesenkt. Zudem gab es Aussagen des Chefs von Munich Re, Nikolaus von Bomhard. In einem Interview mit der „Financial Times Deutschland“ äußerte dieser grundsätzliche Zweifel am Gewinnpotential von Lebensversicherungen. Ökonomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich. Munich Re besitzt den größten deutschen Lebensversicherer Ergo fast vollständig. Die Aktien des Münchner Rückversicherers geben um 0,5 Prozent auf 105,60 Euro nach.
Rentenmarkt tendiert gut behauptet

Der deutsche Rentenmarkt tendiert am Mittwoch gut behauptet. Der richtungweisende Terminkontrakt auf die zehnjährige Bundesanleihe, der Bund-Future, gewinnt 16 Basispunkte auf 131,85 Prozent, der kürzer laufende Bobl-Future 14 Basispunkte auf 121,76 Prozent. (weiterlesen…)

29. Juni 2010

Europäer streiten heftig über Regeln für Hedge-Fonds

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, — carispfo @ 16:47

An den Finanzmärkten soll kein Produkt und kein Unternehmen unreguliert bleiben. Das haben die 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) unter dem Eindruck der Finanzkrise immer wieder beschworen. Doch vor dem G20-Gipfel am Samstag in Toronto zeigt sich erneut, dass die Europäer den Worten kaum Taten folgen lassen.

von Ruth Berschens
BRÜSSEL. Paradebeispiel sind Hedge-Fonds und private Beteiligungsgesellschaften. Für sie gibt es immer noch keine EU-Vorschriften. Eigentlich sollte die Richtlinie zu "Alternativen Investmentfondsmanagern" (AIFM) noch vor der Sommerpause unter Dach und Fach sein. Daraus wird nichts. Finanzministerrat, Kommission und Europaparlament streiten seit Wochen über die Richtlinie. "Die Fronten sind total verhärtet", sagt Europaparlamentarier Wolf Klinz (FDP). Das Hickhack um die Hedge-Fonds unterminiert die Glaubwürdigkeit der Europäer. Das geben EU-Volksvertreter offen zu. "Diese Gesetzgebung hat große (weiterlesen…)

24. Juni 2010

China gibt Signal zur Aufwertung

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, — carispfo @ 22:44

China will die Koppelung des Yuan an den Dollar aufheben. Profitieren würden die großen Exporteure nach China wie Japan, Südkorea, Taiwan, Australien und Brasilien. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.

Von Bettina Schulz, London

Dieses Wochenende kam die überraschendste Nachricht für die Finanzmärkte nicht aus dem Krisengebiet der Währungsunion und seiner hoch verschuldeten Mitgliedsländer Griechenland, Portugal oder Spanien. Vielmehr war es die chinesische Notenbank (People's Bank of China), die am Samstagabend auf ihrer Website ankündigte, die Koppelung des Yuan an den Dollar aufzuheben. Trotz aller Kritik an China ob seiner bisherigen Wechselkurspolitik hatten Finanzmarktteilnehmer nicht erwartet, dass China gerade jetzt reagieren würde. Aber dieses Element der Überraschung gehört zur chinesischen Politik. (weiterlesen…)

23. Mai 2010

Das Sparbuch

Abgelegt unter: Allgemein — Schlagwörter:, , , , , , , — carispfo @ 16:10

Spareinlagen sind Einlagen bei Kreditinstituten, die der unbefristeten Geldanlage dienen und nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt sind.

Formen von Spareinlagen (ohne Garantie der Vollständigkeit) sind:

    * Sparkonto
    * Sparbrief
    * Vermögenswirksamer Sparvertrag
    * Prämiensparen
    * Sparpläne (weiterlesen…)

20. Mai 2010

Die Wertpapiere

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein privates Recht in der Weise verbrieft, dass das Recht aus der Urkunde gegenüber dem Schuldner nur geltend gemacht werden kann, wenn der Inhaber der Urkunde diese dem Schuldner vorlegt. Eine Urkunde dient der Sichtbarmachung und als Nachweis eines Rechtes. Ohne den Besitz der Urkunde kann das darin verbriefte Recht nicht geltend gemacht werden. (weiterlesen…)

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