Unter dem Begriff Geldanlagen fallen all die Dinge, die zu einer Steigerung des Eigenkapitals ohne zusätzlich produktive Arbeit führen. Damit ist eigentlich nur gemeint, wer sein Geld anlegt, erhält eine Rendite dafür. Geldanlagen unterscheiden grundsätzlich in zwei Dingen. Die eine Richtung ist die Sachwertanlage. Hier werden die Gelder in Substanzwerte wie Miethäuser, Unternehmen, Aktien, Fonds usw. anlegt.
Das Gegenteil der Sachwertanlagen ist die Geldwertanlage. Bei Geldwertanlagen werden die Gelder in Bausparverträge, Sparbücher usw. angelegt. Die Sachwertanlagen sind stark abhängig von den konjunkturellen Schwankungen und der Inflation. So ist derzeit bei Sachwertanlagen der Zins von 0,5 % bis 4,5 % üblich. Bei den Sachwertanlagen sind aber Wertzuwächse bis in den zweistelligen Bereich möglich. Natürlich kann dann aber auch das Geldanlagerisiko höher sein. Doch das ist nicht zwangsläufig bei dieser Geldanlage.
In Deutschland werden die meisten Geldanlagen über die Banken und Sparkassen getätigt. Doch die Fondsgesellschaften zum Beispiel treten mit den Banken in direkte Konkurrenz. Auch haben sich in den letzten Jahren viele Beratungsfirmen für Geldanlagen als Gegenspieler zu den Banken etabliert, diese prüfen die bisherigen Geldanlagen ihrer Mandanten und geben ihnen Tipps wie die Mandanten schnelleren und größeren Gewinn aus ihren Geldanlagen machen. Doch bei aller Theorie, der Mix bei den Geldanlagen muss stimmen. Jeder Mensch oder jede Familie hat eigene Ziele und die Geldanlagen müssen darauf abgestimmt werden. Daher ist es immer schwierig, die richtige Geldanlage auf Anhieb zu finden. Meist wird dazu auch ein guter Berater für Geldanlagen gebraucht.