Die Fonds sind eine Anlageform, die in Deutschland zwar bekannt, aber noch nicht wirklich ausgiebig genutzt wird. In Australien ist das anders, hier sichern die Menschen ihre Rente über Fonds und erhalten dafür noch Unterstützung vom Staat. Doch der Fond ist eigentlich eine Geldanlageform für Menschen, die nicht so viel Zeit haben, sich um ihre Finanzen zu kümmern.
Der Anleger kauft Fond Anteile, was einem Bruchteil des Gesamtvermögens des Fonds ausmacht. Dieses Geld wird in verschiedene Anlagen investiert. Die Rendite, die dabei erzielt wird, erhält der Anteilseigner. Um die Anlagen des Fonds kümmern sich Profis, dafür wird bei manchen Fonds beim Kauf ein Ausgabeaufschlag erhoben und von den Renditen wird auch eine Verwaltungspauschale abgezogen. Wichtig ist bei der Auswahl des Fonds, den Anlagehorizont zu berücksichtigen. Mit dem Begriff Anlagehorizont ist die Zeit gemeint, die ein Fond hat, um eine gute Kurssteigerung zu erwirtschaften.
Die Fonds die in Immobilien investiert benötigt eben länger für die Wertsteigerung, als ein Aktienfond oder Renten. Doch es gibt Unterschiede bei den Fonds, die meisten sind offene Fonds. Sie werden ähnlich gehandelt wie Aktien. Die andere Art der Fonds sind geschlossene Fonds. Hier kann nur innerhalb des Platzierungszeitraums investiert werden. Diese Fondart wird meist für Schiffe, Häuser usw. genutzt. Mittlerweile gibt es auch Lebensversicherungen, die in einen Fond investieren. Sie haben derzeit besser Wertentwicklung als die normalen Kapitallebensversicherungen. Die fondsgebundene Lebensversicherungen investieren mitunter in sogenannte Dachfonds. In diesem Dachfond sind alle Anlagerichtungen zusammengefasst.